13.12.2018 / 11:00 Uhr

 

Späh-UG vernetzt Lager mit
Unterstützung von s.i.g. mbH:
WLAN bis in die letzte Ecke


spaeh












Gummi und Kunststoff sind die Materialien, aus denen die Karl Späh GmbH & Co. KG mit Sitz in Scheer Dichtungen, Stanzteile, Halbzeug und Sonderteilen herstellt.„Ein Lager voll mit Gummi und Stahl ist jedoch nicht die ideale Umgebung für ein flächendeckendes WLAN“, beschreibt Michael Kurray, stellvertretender IT-Leiter bei Späh, die Situation vor dem Projekt. So gab es Bereiche, in denen die im Einsatz befindlichen Handscanner mangels Netz nicht benutzt werden konnten.

Als es dann an die Erweiterung des bestehenden Lagers mit einem mehr als 5.000 Quadratmeter großen Neubau ging, fiel die Entscheidung, parallel auch das alte Lager auszuleuchten. Ziel war es, mit Unterstützung des Neu-Ulmer IT-Hauses SIG einen flächendeckenden WLAN-Empfang über die beiden Lager mit ihren insgesamt 8.200 Stellplätzen hinweg sicherzustellen.

„Eine durchgängige Anbindung an das Internet ist nicht nur eine Voraussetzung für die Optimierung der Prozesse in der Intralogistik, sondern auch für die neuen Industrie 4.0-Anwendungen, die wir derzeit entwickeln“, so Michael Kurray. Realisiert wurde hier beispielsweise bereits ein eKanban-Prozess für die Bestückung der Maschinen mit unterschiedlichen Kartonvarianten für die Verpackung – ebenfalls mit Unterstützung von s.i.g. mbH.

Ausleuchtung unter realen Bedingungen
Um keine bösen Überraschungen zu erleben, wurde das neue Lager vor der Ausleuchtung erst einmal halb gefüllt, um realitätsnahe Bedingungen zu schaffen. Anschließend nahm ein Mitarbeiter von s.i.g. mbH vor Ort die Analyse vor.

„Der Kollege hatte das Projekt perfekt vorbereitet und schon auf Basis der Pläne die passenden Positionen für die Access Points identifiziert“, erzählt Netzwerk-Administrator Patrick Reichle. Dennoch musste an verschiedenen Stellen nachjustiert werden, denn potenzielle Störquellen konnten nur an Ort und Stelle identifiziert werden. „Etwas erstaunt waren wir dann doch, wie viele Access Points nötig waren, um beide Lager vollständig mit WLAN abdecken zu können. Statt vorher fünf sind es nun 25 Access Points. Dafür haben wir nun kein einziges ‚Funkloch‘ mehr“, so Patrick Reichle weiter.

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