27.07.2017 13:13 Uhr

[s.i.g.] mbH sponsert Architekturprojekt der Bauhaus Universität Weimar: Das WLAN fürs Stapelhaus.


weimar

 Arbeitsräume für drei bis vier Studenten, ausgeführt in stapelbaren Modulen und gebaut mithilfe von innovativen und nachhaltigen Leichtbaustoffsystemen: So lässt sich in Kürze das Projekt „E3- Das Stapelhaus“ der Bauhaus Universität Weimar beschreiben. 

Damit die Studierenden, die künftig in den neuen Modulen arbeiten werden, problemlos online gehen können, stattet die [s.i.g.] mbH (Neu-Ulm, Erfurt) das Projekt mit der dazu nötigen WLAN-Technologie aus. „Das E3-Stapelhaus ist nicht nur architektonisch und materialtech- nisch ein hochspannendes Projekt. Vor allem die Tatsache, dass der Arbeitsraum für künftige Kommilitonen von den Studierenden selbst geplant, gestaltet und umgesetzt wird, war ein Grund dafür, dass wir uns hier als Sponsor engagieren. Aber auch, dass wir mit unserer Netzwerkexpertise zum Gelingen des Projektes beitragen können“, so Susanne Fetzer, verantwortlich für das Marketing der [s.i.g.] mbH.

Die ersten beiden Module wurden bereits im Rohbau fertiggestellt, Fenster und Türen sollen in den nächsten Monaten eingebaut werden. „Danach können wir die ersten Räume bezugsfertig machen. Dass hier auch gleich die modernste WLAN-Technologie eingesetzt werden kann, freut uns natürlich besonders“, begrüßt Dipl.-Ing. Katharina Bonhag De Rosa, die das E3-Stapelhaus als wissenschaftliche Mitarbeiterin begleitet, den Beitrag der [s.i.g.] mbH.

Unter den Studierenden stößt das Projekt auf eine riesige Resonanz: „Die Identifikation mit diesem Lehrformat ist ausgesprochen groß. Wir wurden von Interessenten regelrecht überrannt, so dass nun statt den geplanten 20 inzwischen 50 Studierende beteiligt sind.“

Das Projekt soll als experimentelles Studentendorf in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Institut für experimentelles Bauen und der Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar schrittweise weiterentwickelt werden. In den entstehenden Raummodulen werden Architekturstudenten arbeiten und die Auswirkungen der verschiedenen Baustoffe auf die Raumatmosphäre direkt subjektiv erleben. Durch die Mitarbeit beim Planungs- und Entwurfsprozess können Studenten ihren Arbeitsplatz selber mitgestalten und anschließend studentisch selbstverwalten. Parallel dazu werden Messreihen an den neuen Materialien während der Nutzung durch die MFPA Weimar erfasst und objektiv bewertet.

Der Entwurf ist durch festgelegte Rahmenbedingungen, wie der Größe des Grundstücks, der Gebäudehöhe, der Größe eines einzelnen Moduls, sowie der Anzahl der Module geprägt. Weitere Faktoren für den Entwurf waren das Zusammenspiel mit umliegenden Gebäuden und die Funk- tionalität eines Moduls, wodurch ein möglichst praktischer Raum für 3 bis 4 Studenten mit Hilfe des Grundriss-Layouts und der ausgenutzten Höhe entsteht.

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